Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit

Herstellung von metallischen, flexiblen Bauelementen am deutschen Produktionsstandort. Das Unternehmen ist in Produktsparten mit mehreren Fertigungsbereichen und zentraler Logistik strukturiert. In Teilprojekten wurden die mehrstufigen Fertigungsprozesse mit der Wertstrom-Methode analysiert und flussorientiert neu ausgerichtet. Durchlaufzeiten konnten so von Wochen auf Tage reduziert und die Bestände der umfangreichen Roh-, Halb- und Fertigteile deutlich gesenkt werden.
In einem Qualitätsprojekt wurden die Fehlerkosten analysiert, die Fehlerverursacher ermittelt und gemeinsam mit den internen und externen Lieferanten die Abstellmaßnahmen definiert. Die Umsetzung der Maßnahmen wurden vereinbart und mittels 8-D-Report die nachhaltige Wirksamkeit überprüft. Dabei wurde konsequent auf die Verbesserung der Prozessqualität hingearbeitet und schrittweise die Wareneingangsprüfung abgebaut. Dies hat den Materialfluss zusätzlich beschleunigt, weil nun das Material direkt in den jeweiligen Fertigungsbereich angeliefert werden kann.
In einem weiteren Projekt wurde für rotationsymetrische Teile, gemeinsam mit den entsprechenden Technologie-Lieferanten, ein Kalkulationsprogramm konzipiert, mit dem der technische Vertrieb direkt bei der Angebotsbearbeitung die Einkaufteile kalkulieren kann, ohne zeitintensive Lieferantenanfragen. Die Angebotsbearbeitung dauert nun nicht mehr Tage sondern Stunden.